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SICHERHEITSHINWEISE


Die Gefahren in Ecuador können im Vergleich zu Peru oder Kolumbien als mild bezeichnet werden. Ecuador hat keine organisierte Guerilla-Bewegung. Dies ermöglicht Ecuador einigermassen Frieden zu bewahren, besonders da die Grenzen stark bewacht sind. Kriminalität und Gelegenheitsdiebstähle auf der Strasse sind in manchen Gegenden ein Problem, aber neue Sicherheitsmassnahmen verbessern die Situation.
In Ecuador gibt es einige multinationale Unternehmen, die in Ecuador kein Sicherheitsrisiko sehen. Angemessene Vorsichtsmassnahmen verhelfen dazu, dass sie effektiv ihrer Arbeit nachgehen können.

Die unsichere (aber sich verbessernde) Wirtschaft und politische Ungebung haben zu einigen Protesten und Demonstrationen mit niedriger Gewaltbereitschaft geführt.

Kirche, Politik und Indianische Bevölkerung

Nach der “Befreiung der Theologie” 1975 gab es viele Änderungen der Kirche. In Ecuador hat die Kirche starken politischen Einfluss, besonders auf die indianische Bevölkerung.

Nun protestieren Pfarrer gegen Regierungshandlungen und –entscheidungen. In letzter Zeit kann man häufig Pfarrer sehen, die Proteste oder öffentliche Demonstrationen anführen, die manchmal sogar zu Gewalt führen.

Indianerbewegungen sind inzwischen gut organisiert und haben Einfluss. In Ecuador hat sich diese Bewegung aufgrund von Bildungsprogrammen geändert, durch den Staat gefördert und organisiert und oft durch das Militär unterstützt.

Die Indianerbewegung ist eine sozialistische Organisation von den extremen Linken beeinflusst. Manchmal wird sie genutzt, um das ganze Land zu lähmen indem die Strassen durch riesige Demonstrationen gesperrt werden.

Gefährliche Gegenden

Ländliche Gegenden in Ecuador werden aufgrund der mangelnden Polizeipräsenz als gefährlich erachtet. Diese Gegenden beinhalten auch die landwirtschaftlichen Anwesen der Küste, des Hochlands und grosse Teile des Dschungels, indem Ölfirmen Petroleum gewinnen. Viele der Ölfelder sind nur per Helikopter oder einspurige Strassen erreichbar, was diese Strecken leicht angreifbar durch Strassenblockaden und kriminelle Überfälle macht.

Polizei und Militär

Der Polizei in Ecuador fehlt es oft an der richtigen Ausrüstung und anderen Hilfsmitteln. Deshalb gibt es eine hohe Anzahl an privaten Sicherheitsfirmen, viele von ihnen laufen als Franchise Unternehmen. Diese Sicherheitsfirmen haben enormen Qualitätsunterschied, es gibt alles von first class (teuer) bis hin zu niedriger Qualität (günstig). Das Personal der günsitgen Sichreheitsfirmen hat meist wenig bis hin zu gar keinem Training.
In gefährlichen Gegenden hat das Militär die höchste Staatsgewalt. Sie verfügen ausserdem über logistische (Flugzeuge, Helikopter und Trucks) und personelle Kräfte für den Transport und Bewachung von privaten Gütern, die die Wirtschaft des Staates fördern.

Organisierte Kriminalität

Ecuadorianische Polizeigruppen überwachen über 60 organiseirte kriminelle Gruppen. Diese widmen sich hauptsächlich Autodiebstählen und Banküberfällen. Entführungen kommen vor, sind aber nicht sehr häufig vertreten (14 in 1999).

Die grösste Stadt Ecuadors, Guayaquil, hat nur 2,7 Millionen Einwohner, weshalb es ein niedrigeres Problem mit der Kriminalität als in anderen grossen Städten gibt.

Aufgrund der generell niedrigen Kosten für persönlichen Schutz verfügen die meisten Führungskräfte über einen Bodyguard, der sie begleitet um gegen Strassenkriminalität vorzubeugen.

Dorgenhandel

Der Drogenhandel nimmt in Ecuador zu. In der Vergangenheit konnte man Drogendealer und Guerillas aufgrund der Grenzstreitigkeiten mit Peru und den Grenzkontrollen unter Kontrolle halten.

In den nördlichen Provinzen gab es kleinere Zwischenfälle aufgrund der Guerilla-Kontrolle der kolumbianischen Region Putumayo. Mit wenigen Ausnahmen sahen die Guerillas keinen Anlass dazu, in ecuadorianisches Territorium vorzurücken, da sie schon ausreichend Probleme mit dem kolumbianischen Militär haben, und auf zusätzliche Probleme mit dem ecuadorianischen Militär verzichten können.
Ecuador wird zu einer Durchgangsregion für Drogen von Preu nach Kolumbien. Die fehlende Kontrolle der Schmuggler hat Ecuador zu einem interssanten Ort gemacht um mit Drogen zu handeln.

1999 akzeptierte Ecuador eine Lufftwaffen Base der U.S. Luftwaffe um Aufklärungsflüge zur Kontrolle des Drogenhandels in Kolumbien un Peru durchzuführen, verbot der U.S.A. allerdings bewaffnete Luftwaffe.

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Persönliche und Unternehmenssicherheit in Ecuador

Private Bodyguards

Die durchschnittlichen Kosten für eine Hauswache, bewaffnet mit einer 9mm Pistole und Funk (3 Männer abwechselnd, 24 Stunden am Tag) betragen etwa 1400 USD. Die durchschnittlichen Kosten für einen legal eingestellten Bodyguard betragen etwa 1500 USD. Spezielle VIP-Bodyguards kosten zwischen 6.50 USD und 20 USD pro Stunde. Bodyguards müssen bei einer Sichreheitsfirma fest eingestellt sein und über übliche lizenzierte Ausrüstung und Dokumente verfügen.

Weibliche Bodyguards werden in Ecuador immer üblicher. Weiterhin gibt es gepanzerte und teilweise gepanzerte Fahrzeuge. Diese beinhalten meist Fahrer, die Spezialisten in der Bewachung und hervorragende Fahrer sind und sich sehr gut mit Ausweichmanövern auskennen.

In Ecuador gibt es nur eine handvoll verlässlicher Sicherheitsdienstleister. PROSEC International [www.protection-ecuador.com] ist die einzige Firma, die wir empfehlen können, sie können über info@protection-ecuador.com Kontakt mit ihnen aufnehmen.

Sicherheitsberatung und Krisenmanagement

Wenige internationale Sicherheitsberatungsfirmen haben Büros in Ecuador. PALS Ecuador (Protection & Logistics Services) [www.protection-ecuador.com/pals], eine ecuador - amerikanische Beratungsfirma hat ihren Lateinamerikanischen Sitz in Quito. Diese Firma bietet ein unfassendes Programm von Sicherheitsberatung und Krisen-/Notfallmanagement an.

Waffen in Ecuador

Waffengesetze in Ecuador sind standartisiert und flexibel. Zum Beispiel gibt es keinen Unterschied zwischen eine Waffen zu tragen oder zu besitzen. Wenn jemand eine Waffe kauft, muss er auf eine besondere Erlaubnis des Militärs haben, diese Besitzen zu dürfen, bevor der Verkäufer die Waffe übergeben darf. Dieser Vorgang dauert gewöhnlich etwa einen Monat.

Das grösste Kaliber das einem einfachen Bürger oder einer privaten Sicherheitsfirma erlaubt ist ist 9mm (für halbautomatische Pistolen) mit zwei Magazinen zu 10 Kugeln und Kaliber 38 für besondere Revolver. Es gibt spezielle Ausnahmen für Sportschiesser, die ein maximales Kaliber von 0,40 SW für eine halbautomatische Pistole nutzen dürfen.

Mit einer Begründung dürfen auch mehr Magazine mit sich geführt werden. Waffen wie zum Beispiel sub-machine guns mit 9mm können gestattet werden, nach Überprüfung durch das Militär und einer Bestätigung eines privaten beglaubigtem Berater.

Sturmgewehre und Karabiner sind strikt verboten und der Besitz wird streng bestraft. Laser-Sichtgeräte und Nachtsichtgeräte sind ebenfalls verboten.

Für einen Ausländer, der Waffen besitzen möchte, bedarf es eine Arbeitserlaubnis, es gibt keine besonderen Einschränkungen.

Bewaffnetes Verteidigungstraining

Südamerikanische Bodyguards und Trainer sind weltweit berühmt für ihre Techniken, da sie in ständigem Kontakt mit bewaffneten Kriminellen und Untergrundgruppen sind.

In Ecuador gibt es wenig international anerkannte Schulen die Verteidigungstraining anbieten. Ecuador ist berühmt für ausgezeichnetes Training für Zivilisten, Militär und Polizei. Eine der wichtigsten Akademien in Ecuador ist POLYGONO, direktiert von Colonel Carlos Badillo Guerra, diese akademia funzioniert bei Integrated Protection Concepts (IPC) [www.protection-ecuador.com/ipc].

     Sehen Sie sich unseren Sicherheitsservice andere verfügbare Unternehmens Service      oder unsere Geschäftsbezogene kostenlose Information über Ecuador an, um mehr      über das Land zu lernen.

 
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